Pilotprojekt zur Erprobung eines GIS-basierten Partizipationsinstrumentes zur Identifizierung von Bedürfnissen in Lebensräumen der Bürger*innen im Ruhrgebiet


Die frühzeitige Integration von Bürger*innen in Planungs‐ und Entscheidungsprozesse ist förderlich für Transparenz, Akzeptanz und Nachhaltigkeit bei kommunalen Vorhaben. Im Rahmen der Masterstudiengänge im Profilschwerpunkt Urbane Systeme an der Universität Duisburg‐Essen (UDE) wurde im WS 2015/16 ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft, der Stadt Recklinghausen und Das gelbe Haus durchgeführt.
Ansprechpersonen
Robynne Sutcliffe (Wissenschaftliche Mitarbeiterin), Julita Skodra (Wissenschaftliche Hilfskraft) & Prof. Dr. Susanne Moebus (Leiterin CUE)
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Projektpartner
Emschergenossenschaft, Stadt Recklinghausen & Das gelbe Haus
Websites
http://www.cue-ruhr.de/ https://www.uni-due.de/urbane-systeme/master_urbane-systeme.shtml

Ziel war es, durch Nutzung eines Geoinformationssystem basierten Partizipationsinstrument (SoftGIS) zufällig ausgewählte Bürger*innen aus den Ruhrgebietsstädten Recklinghausen und Herne zu ihrem Wohnumfeld zu befragen. Anhand der in SoftGIS eingebetteten elektronischen Stadtpläne hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit ihre Erholungsorte, Alltagsstrecken und Spazier‐/Radwege zu markieren sowie Ideen zur Verbesserung ihres Wohnumfeldes vorzuschlagen und zu kommentieren. Die Ergebnisse wurden in ein neues  Kommunikationsmodul (ZUGABE) der Emschergenossenschaft eingebunden. ZUGABE ist für die Fachabteilungen in den Kommunen als operatives Planungstool gedacht. Den Bürger*innen wurden die Ergebnisse präsentiert. Ein Folgeprojekt ist in einem weiteren Stadtviertel geplant.